Gold als alternatives Zahlungsmittel in Krisensituationen

Eine Korrektur am Aktienmarkt war fällig. Ein Crash kommt bestimmt, bald… nein: morgen! Na und? Seid gierig, wenn andere ängstlich sind, und ängstlich wenn andere gierig sind! W. Buffet

Ist es wirklich schlimm wenn Aktienkurse sinken? Wenn der Preis einer Aktie schneller als die unterstellte Gewinnentwicklung eines wirtschaftlich gesunden Unternehmens gestiegen ist, ist eine „Pause“ oder gar eine Teilabgabe des geschafften Kursgewinns das gesündeste Mittel, um eine Anpassung zur tatsächlichen, wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens zu vollziehen und um einen gesunden Boden für die Fortsetzung des langfristigen Aktientrends zu schaffen. Dadurch gewinnt man Zeit um eine neue, mittlerweile höhere erreichbare Zielsetzung des Unternehmens wahrzunehmen, die der Börsenkurs zu diesem Punkt noch nicht ganz eingepreist hat. Zu Oft ist das Hauptproblem an der Börse nicht was dort gehandelt wird, sondern wer dort handelt und deren Eile Gewinne zu erzielen.     

 

Gold als alternatives Zahlungsmittel in Krisensituationen

 Nachdem die Bundesregierung im Sommer 2016 ein Konzept über die Sicherheitsvorsorgen für die Bundesbürger verabschiedete, hat das Berlin Institute of Finance Innovation and Digitalization eine interessante Studie veröffentlicht über Bargeldbestände bei unvorhersehbaren Krisensituationen in Bezug auf die Bargeldversorgung in Deutschland aufgrund plötzlich andauernder IT Probleme bei Banken und Geldautomaten. Die Bundesregierung hat in ihrem Konzept unter anderem Bargeldreserven und weitere Zahlungsmittelformen empfohlen. In diesem Konzept wurde aber eine jederzeit mögliche IT-Krise nicht berücksichtigt. Der Bevölkerung ist eine solche Problematik ebenfalls nicht richtig bewusst.

 Man sollte potentielle, existenzbedrohende Entwicklungen grundsätzlich nicht überbewerten, aber sie vollkommen auszuschließen wäre naiv. Eine angemessene Vorbereitung „im Falle des Falles“ kann deshalb nie schaden. In potentiellen von Unsicherheit behafteten Krisensituationen würde die im Moment bestehende Bargeldversorgung in Deutschland nicht einmal für einen Tag ausreichen. Eine Papierwährung als Barreserve könnte somit an Vertrauen, Wert und Funktionalität verlieren. Gold als Zahlungs- und Tauschmittel dagegen hat historisch Werthaltigkeit bewiesen. Nicht ohne Grund wird immer wieder empfohlen sich Gold vorrätig zu halten, am besten in Stückelungen von Münzen und Barren, die aus Kostengründen nicht kleiner als 1 Unze sind.  

 Ein Vorgeschmack auf ein solches Szenario erhielt Deutschland bereits im November 2006, als einige westeuropäische Länder stundenlang von einem Stromausfall betroffen waren. Politik und Energiekonzerne waren damals hilflos, die Polizei dagegen massiv beschäftigt, um Ordnung zu schaffen. Stromausfälle gibt es lokal immer wieder, aber das in diesem Beitrag erläuterte Szenario blickt nicht auf die häufig vorkommenden kurzfristigen Stromausfälle, sondern auf langanhaltende Störungen, welche die Infrastruktur im Extremfall tagelang stilllegen könnte. Hier können Goldbestände mit Barren und Münzen helfen, um unerwartete und außergewöhnliche Krisensituationen für eine Weile zu meistern und die tägliche Grundversorgung mit dem eigenen, vorrätigen Goldbestand zu ermöglichen.  

 Wer reines physisches Gold braucht, ist mit Barren besser und günstiger als mit bekannten modernen „Anlagemünzen“ bedient, die massenhaft produziert werden und zu oft nur eine durchschnittliche Qualität des Edelmetalls haben. Wer Goldmünze mit tatsächlichem Mehrwert zum Goldpreis braucht, soll auf die zertifizierte Edelmetallqualität achten, sowie auf eine interessante limitierte Auflage der Münze: zwei Kriterien, die für den Preis eine hochwertigen Goldmünze von Bedeutung sind. Die unabhängige zertifizierte Bewertung von PCGS oder NGC verschafft einer Münze eine objektiv eingestufte klare und für jedermann verständliche Qualität. Die Münze wird in einem Kunststoffbehälter gegen Qualitätsabbau geschützt, aber auch gegen subjektiven und willkürlichen Qualitätseinstufungen und entsprechenden uneinheitlichen Preisen der Münzhändler.

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